Dreiundfünfzigste IFH geschlossener Immobilienfonds für Holland GmbH & Co. KG (Holland Nr. 53)

Die Schutzgemeinschaft für Wölbern-Invest-Fonds-Anleger vertritt Anleger der Dreiundfünfzigsten IFH geschlossener Immobilienfonds für Holland GmbH & Co. KG (Holland Nr. 53). Der Fonds wurde in der Rechtsform der GmbH & Co. KG aufgelegt. Das Gesamtinvestitionsvolumen betrug € 22.200.000,00, dabei wurde Eigenkapital in Höhe von € 10.900.000,00 platziert und € 11.300.000,00 fremdfinanziert. Insgesamt haben sich 401 Gesellschafter mit einem Zeichnungsbetrag ab 15.000,00 € beteiligt.

Der Fonds hat eine Büroimmobilie in Alkmaar erworben. Die Immobilie war an die UWV ( dabei handelt es sich um eine staatliche Behörde, den holländischen Versicherungsträger für Arbeitnehmerversicherungen) vermietet und hat mit einer ca. 11.001 Quadratmeter Fläche € 18.428.351,00 gekostet. Die Mietverträge sollten bis zum 31.12.2014 laufen, wobei eine einmalige Verlängerungsoption von weiteren 5 Jahren vertraglich vereinbart war.

Anfang 2007 wurde die Fondsimmobilie als Teil eines Portfolioverkaufs mit einem Gesamtmittelrückfluss in Höhe von 104,37 % nach Liquidation, bezogen auf das gezeichnete Kapital, veräußert. Die Liquidation erfolgte zum 30.11.2007.

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Stand 4/12

Sanierungskonzept droht zu scheitern. Anleger können alles verlieren.

Hamburg, 20.10.2013. Den meisten Anlegern des Wölbernfonds Holland 53 war bis vor kurzem nicht klar, dass die Fondsimmobilien nicht nur durch Anlegergelder, sondenr auch und vor allem durch Fremdkapital finanziert worden. Wegen der anhaltend schwierigen Lage des Fonds drohte die Kreditgeberin mit der Beendigung des Finanzierungsengagements.

Deshalb wurden die Anleger im Rahmen eines Sanierungskonzepts aufgefordert, € 5 Mio. Liquidität zu bringen. Davon wurden bis jetzt nur € 2 Mio. gezeichnet. Nach Lage der Dinge droht das anierungskonzept zu scheitern.

Zudem stehen immer noch gut drei Viertel der Mietflächen leer. Bis auf Weiteres wird der Fonds nicht mehr verdienen.Und der Verkauf der Fonsobjekte steht auch in den Sternen. Bis jetzt konnte die Geschäftsführung keinen konkreten Interessenten nennen.

Das sieht so aus, meint der GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwalt Matthias Gröpper, als wenn der Fonds nicht mehr gerettet werden kann. Und dann könnten die Anleger auch noch aufgefordert werden, einen erheblichen Teil der Ausschüttungen an den Fonds zurückzuzahlen. In dem Fall werden die Betroffenen praktisch alles verlieren.

Dies vorausgeschickt sollten sich betroffene Anleger mit der Entwicklung eines Exits durch die Geltendmachung von Rückabwicklungsansprüchen befassen und alle in Betracht kommenden Ansprüche von einem auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen. Und das nicht auf die sprichwörtliche lange Bank schieben. Die meisten Ansprüche verjähren spätestens zehn Jahre nach der Zeichnung. Taggenau.