Wölbern-Fonds Holland Nr. 56: Anlegerin lässt Beteiligung des Fonds am Liquiditätsmanagement gerichtlich verbieten

Hamburg, 26.04.2012. Das Hamburger Landgericht hat erneut die Beteiligung eines Wölbern-Fonds an dem neuen Liquifditätsmanagement-System gestoppt. Dies mal ging es um die Sechsundfünfzigste IFH geschlossener Immobilienfonds für Holland GmbH & Co. KG (Holland Nr. 56). Es hat der geschäftsführenden GmbH des Fonds die Kreditvergabe verboten und angeordnet, dass die bereits durchgeführten Maßnahmen unverzüglich beendet werden müssen.

Die Entscheidung erging wegen der Dringlichkeit der Sache wieder ohne mündliche Verhandlung und entfaltet mit der Zustellung des Beschlusses sofort Wirkung (nicht rechtskräftig). Sie wurde von dem geschäftsführenden Partner der auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Hamburger GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte, Herr Rechtsanwalt Matthias Gröpper erstritten: "Wir haben das Gericht erneut davon überzeugen können, dass die Durchführung des neuen Liquiditätsmanagement-Systems die wirtschaftliche Situation des Fonds gefährdet und nicht vom Gesellschaftsvertrag gedeckt ist."

Das hat das Gericht bestätigt. Und dies mal wurden sogar mehrere Schutzschriften, die die Gegnerin zum Schutz vor einer Einstweiligen Verfügung beim Gericht hinterlegt hatte, berücksichtigt. Das hat aber nichts gebracht. Der Richter bestätigte die Einschätzung der Rechtswidrigkeit des Vorhabens und gab den Anträgen der Anlegerin vollumfänglich statt.

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Sechsundfünfzigste IFH geschlossener Immobilienfonds für Holland GmbH & Co. KG (Holland Nr. 56)

Die Schutzgemeinschaft für Wölbern-Invest-Fonds-Anleger vertritt Anleger der Sechsundfünfzigsten IFH geschlossener Immobilienfonds für Holland GmbH & Co. KG (Holland Nr. 56). Der Fonds wurde in der Rechtsform der GmbH & Co. KG aufgelegt. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt € 55.700.000,00, dabei wurde Eigenkapital in Höhe von € 27.400.000 platziert und € 28.300.00,00 fremdfinanziert. Insgesamt haben sich 806 Gesellschafter mit einem Zeichnungsbetrag ab 15.000,00 € beteiligt.

 Der Fonds hat Büroimmobilien in Amsterdam sowie in Breda erworben. Die Immobilie in Amsterdam wird an die Gemeinde Amsterdam vermietet. Die Immobilie mit ca. 11.729 Quadratmeter Fläche hat € 29 Mio gekostet. Die Immobilie in Breda wird an die Euretco B.V. vermietet sowie 200 Stellplätze an den benachbarten  Fußballverein NAC. Der ca. 8.666 Quadratmeter große Bürokomplex hat € 18.257.190 netto gekostet. Die Mietverträge laufen bis Juni bzw. Juli 2014, wobei eine Verlängerungsoption von weiteren 5 Jahren gezogen werden kann.

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Stand 4/12