< Wölbern-Fonds Holland Nr. 58: Gericht stoppt die Durchführung des Liquiditätsmanagements.
28.04.2012 23:47 Alter: 9 Jahr/e

Der nächste Wölbern-Eklat: Die Treuhand gibt die Anlegerinformationen nicht heraus.

Beim Wölbern-Haus werden die Anlegerechte grob missachtet. Jetzt kommt die Treuhand der Bitte eine Anlegers nicht nach, die Unterlagen für das letzte Umlaufverfahren herauszugeben.


Hamburg, 28.04.2012. Die Wölbern-Gruppe kommt nicht aus den Schlagzeilen. Ein Skandal jagt dem nächsten. Jetzt hat die Treuhand die Erfüllung des Herausgabeanspruchs eines Anlegers des Wölbern-Fonds Frankreich 01 zurückgewiesen. Der wollte die Dokumente zum letzten Umlaufverfahren noch einmal haben.

Das ist nach der Einschätzung des Anlegeranwalts Matthias Gröpper ein skandalöser Vorgang. Die Treuhänderin ist aus dem Treuhandvertrag zwingend verpflichtet, die Interessen der Anleger zu vertreten. Das scheint die Gesellschaft nicht so ernst zu nehmen.

Und das passt nach der Einschätzung vorn Rechtsanwalt Gröpper zum Gesamteindruck, den die Wölbern-Gruppe macht. Das Bankhaus wird liquidiert, die Komplementärinnen der Fonds werden weitestgehend von denselben Personen geleitet und die Treuhänderin sitzt mit anderen Wölbern-Gesellschaften im sellben Haus. Da sind Interessenkonflikte vorprogrammiert, meint Rechtsanwalt Gröpper.

Der Anleger wird das nicht hinnehmen. Er hat Auftrag zur Klage erteilt. Dadurch könnten dem Wölbern-Haus weitere, vollkommen unnötige Kosten entstehen. Aber die haben es ja... .