< Wölbern Holland 52: Vorsicht beim nächsten Umlaufverfahren!
29.11.2012 18:57 Alter: 8 Jahr/e

Nächster Erfolg für Wölbern-Anleger: Das Oberlandesgericht bestätigt Verbot des Liquiditätsmanegemnt-Systems bei Holland 65

Das Hamburger Landgericht bleibt sich treu und verbietet beim nächsten Fonds die Beteiligung an dem Liquiditätspool.


Hamburg, 18.10.2012. Das Hanseatische Oberlandesgericht Hamburg hat am 02.10.2012 im Hauptsacheverfahren das Verbot zur Durchführung des Liquiditätsmanagement-Systems bestätigt (11 U 100/12, Rechtskraft unbekannt). Die Sache betraf die Fünfundsechszigste IFH geschlossener Immobilienfonds für Holland GmbH & Co. KG (Holland 65).

Der Senat geht davon aus, dass die Gesellschafterinformation zur Beschlussumlage unzureichend gewesen ist. Die Anleger müssten praktisch ins Blaue hinein entscheiden. Das ist rechtswidrig.

Der geschäftsführende Rechtsanwalt der Hamburger GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte, Herr Matthias Gröpper, sagt: "Die Entscheidung hat grundsätzliche Bedeutung. Die Anleger wurden bei den im Streit stehenden Fonds praktisch alle mit derselben Gesellschafterinformation angeschrieben. Und die reicht nicht. Deshalb gehen wir davon aus, dass die Gerichte das Liquiditätsmanagement-System bei allen anderen Fonds auch verbietet."