< Wölbern plant den Ausverkauf. Anleger müssen mit empfindlichen Verlusten rechnen.
24.05.2013 23:41 Alter: 8 Jahr/e

Jetzt ist's raus. Viele Wölbernanleger sollen mit Verlust verkaufen.

Ganz klar. NEIN zum Ausverkauf. Das ist der schlecht möglichste Zeitpunkt für den Immobiliendeal. Die Schutzgemeinschaft bündelt die Stimmrechte der Betroffenen.


Hamburg, 23.05.2013. Die Anleger der meisten Wölbernfonds wurden angeschrieben. Und aufgefordert, dem Ausverkauf zuzustimmen.

Und wir werden das Gefühl nicht los, dass die meisten Immobilien mit fetten Rabatten losgeschlagen werden sollen. Weil, meinen wir, die Fondsgeschäftsführung keine Lust mehr zum anspruchsvollen Geschäft mit Kleinanlegern hat.

Experten warnen vor dem Deal. Die Immobilienzeitung spricht vom schlechtmöglichen Verkaufszeitpunkt. Und dafür spricht viel. Der holländische Gewerbeimmobilienmarkt befindet sich seit mehren Jahren auf Talfahrt. Der Wert der Immobilien sank im Schnitt um ein Drittel. Objekte in Randlagen, sogenante 1B-, 1C- und so weiter Objekte, sind meistens überproportional stark betroffen.

Und der Verkauf ist unsers Erachtens intransparent. Wir können nicht nachvollziehen, wie die Verkaufspreise für die Fondsimmobilien zustande gekommen sind. Es besteht auch angesichts der Tatsache, dass die Fonds von denselben Personen gemanaged werden, die Gefahr, dass Preise willkürlich festgesetzt wurden. Um die Altlasten schlechter Fonds auf die Anleger prosperierender Fonds abzuwälzen. Das muss geklärt werden.

Und der Verkauszeitpunkt ist schlecht gewählt. Das Management muss den klaren Auftrag bekommen, die Fonds fit zu machen. Die Immobilien müssen revitalisiert werden, Anschlussvermietungen abgeschlossen werden und Rückstellungen für schlechte Zeiten gebildet werden. Die Objekt finanzierenden Banken müssen ins Bott genommen werden und gegebenfalls von der Geltendmachung der aus den brandgefährlichen loan-to-value-Klauseln folgenden Sondertilgungsrechte abgebracht werden.

Und das ist dringend notwendig. Die Anleger des Fonds Achtundfünfzigste IFH geschlossener Fonds für Holland GmbH & Co. KG (Holland 58) würden zwei Drittel des eingesetzten Kapitals verlieren. Da sin die Ausschüttungen nicht berücksichtigt. Aber die können teilweise unter bestimmten Voraussetzungen auch noch zurückgefordert werden. Bei anderen Fonds sieht es noch schlimmer aus.

Die Betroffenen drohen viel, im schlechtesten Fall alles zu verlieren. und das mit Investments, die in vielen Fällen grob fahrlässig für die Altersvorsorge empfohlen wurden.

Die Vertrauensanwälte der Schutzgemeinschaft, die auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Hamburger GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte, haben die Sach- und Rechtslage geprüft. Ganz wichtige gesellschaftsrechtliche Entscheidungen müssen auf den Weg gebracht werden. Der Fondsgeschäftsführung muss ein klares Signal gegeben werden: "Das machen wir, die Anleger, nicht mit". Und im Zweifel entmachtet werden. Der Wölbernchef Prof. Dr. Schulte hat eine zweifelhafte Bilanz. Und als gelernter Endokrinologe nach der Einschätzung der Vertrauensanwälte gelinde gesagt jeden Nachweis missen lassen, dem Management von zig Immobilienfonds fachlich gewachsen zu sein. "Der muss lernen oder ausgewechselt werden, wie in jedem guten Team," meint Vertrauensanwalt Matthias Gröpper.

Die Schutzgemeinschaft vertritt die Stimmrechte aller Wölbernanleger bei den anstehenden Entscheidungen durch die GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte. Die haben bereits in vielen Sachen ganz wichtige gerichtliche Verbote und Gebote gegen die Fondsgeschäftsführung erwirkt. Mit Erfolg.

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