< Staatsanwaltschaft stürmt Wölbern. Schulte in Untersuchungshaft. Er soll € 137 Mio. veruntreut haben.
23.09.2013 19:01 Alter: 7 Jahr/e

Nächster Erfolg beim Fonds Holland 52. Bank leistet Schadenersatz.

Die Bankhaus Bauer AG hat sich heute mit einer von den GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälten vertretenen Holland 52-Anlegerin geeinigt. Das Stuttgarter Bankhaus stellt die Betroffene glatt.


Hamburg/ Stuttgart, 23.09.2013. Die Anlegerin hatte sich an dem Wölbernfonds Holland 52 beteiligt. Auf Empfehlung ihrer Bank. Zur Absicherung im Alter. Nachdem sie erfahren hatte, dass diese Beteiligungen wegen der erheblichen Verlustrisiken nichts für eine Altersvorsorge sind, forderte sie Schadensersatz. 

Die GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte warfen der Bankhaus Bauer AG unter anderem vor, das Anlagekonzept des Fonds nicht richtig geprüft zu haben. Wichtige Informationen fehlten in der Verkaufsunterlagen. Unter anderem wurden die nachteiligen Bedingungen des Objektfinanzierungsvertrags unvollständig ausgewiesen. Das hätte einer Bank auffallen müssen. Und es gab keinen Hinweis auf die Vereinnahmung hoher Vermittlungsprovisionen.

Jetzt hat die Stuttgarter Bank die Segel gestrichen. Und sich mit der Anlegerin verglichen. Sie bekommt fast den ganzen Kaufpreis zurück und muss sich die Ausschüttungen gegenrechnen lassen.

Die Schutzgemeinschaft rät Betroffenen, schnell zu handeln udn alle in Betracht kommenden Ansprüche von einem auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Rechtsanwalt prüfen zu lassen. Denn ein Teil der Forderungen droht schin zum Ende des Jahres zu verjähren und verjährte Forderungen können nicht mehr durchgesetzt werden.