< Die Hamburger Sparkasse AG vergleicht Schäden von Wölbernanlegern.
23.09.2013 19:18 Alter: 7 Jahr/e

Das 999. Mitglied der Schutzgemeinschaft Wölbernfonds.

Die von den auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Hamburger GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälten initiierte Schutzgemeinschaft für Wölbernfondsanleger begrüßt nach knapp zwei Jahren Arbeit den 999. Anleger.


Hamburg, 23.09.2013. Ende 2011 hat alles begonnen. Eine Anlegerin des Fonds Holland 52 wandte sich auf Empfehlung einer ehemaligen Mitarbeiterin des Bankhauses Wölbern an die auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Hamburger GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte. Sie berichtete von haarsträubenden Vorgängen beim Fonds und bat Rechtsanwalt Gröpper um die Unterstützung bei der Vereitelung der Einführung des umstrittenen Liquiditätsmanagementsystems. Stärkere Fonds sollten einen Teil ihrer Gelder an kriselnde Wölbernfonds verleihen.

Die Rechtsanwälte gründeten eine Schutzgemeinschaft. Zur Verringerung des individuellen Kostenrisikos wurden Musterverfahren geführt. GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte arbeitete sich in das Thema Wölbern ein, setzte nach und nach bei vielen Fonds das Verbot zur Beteiligung an dem Liquiditätspool gerichtlich durch, ließ die Geschäftsführungen vieler Fonds auf Auskunft verurteilen, führte rund 40 Verurteilungen gegen Wölbernverantwortliche herbei.

Zwei Einschätzungen traten schnell in den Vordergrund. Es verschwanden trotz gerichtlicher Verbote Anlegergelder und die meisten Fonds befanden und befinden sich durch die andauernde Krise auf dem niederländischen Gewerbeimmobilienmarkt, einem nach der Meinung der GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte dilettantischen Assetmanagement und auslaufenden Mietverträgen vor dem Aus.

Bei einem Deutschlandfonds nahm die Geschäftsführung die von der Mieterin angetragenen Verhandlungen um eine Anschlussvermietung nicht auf. Bei vielen Hollandfonds wurden trotz der vorhersehbaren Wirkung der Immobilienkrise keine Strategien zur Förderung der Anschlussvermietung und/ oder dem Verkauf entwickelt Bei anderen Fonds wurden die Objektflächen nicht revitalisiert. Unter'm Strich schien die Geschäftsführung der ganzen Fonds, immerhin managen zwei Personen über vierzig Fonds, desinteressiert oder überfordert. Und eine gelernter Endokrinologe ist vielleicht nicht der beste Mann für eine harte Sanierung der Fonds gewesen.

Nach der Einschätzung der Schutzgemeinschaftsanwälte wird die letzte Nebelbombe, die die Fondsgeschäftsführung gezündet hat, und zwar der avisierte "große Portfolioverkauf", nicht stattfinden. Und das wird für viele Fonds dramatische Folgen haben. Die GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte haben bei einzelnen Fonds durchgerechnet, dass die Anleger fast alles verlieren werden, wenn die Immobilien nicht wieder vermietet oder zumindest für einen gewissen Preis verkauft werden können. Und beides steht in den sprichwörtlichen Sternen.

Deshalb haben wir im Auftrag von vielen Anlegern die Anlagekonzepte geprüft und haben die Meinung gewonnen, dass die Anlagekonzepte bei den meisten Wölbernfonds von Anfang an mangelhaft gewesen sind. Den Betroffenen sind reihenweise wertvernichtende Indikatoren verschwiegen worden. Und die vermittelnden Banken, die so etwas an und für sich erkennen können müssen, haben die Augen verschlossen und die Kunden in diese riskanten Investments gehetzt. Oft genug für die Altersvorsorge.

Daraus folgte der zweite wesentliche Tätigkeitsbereich der Schutzgemeinschaft; die Betroffenen auf Kosten Dritter, in aller Regel Banken, zu sanieren. Und das klappt meistens sehr gut. Mit unseren Argumenten sind die Kreditinstitute bislang in fast allen Fällen vergleichsbereit gewesen. Dadurch haben wir bis jetzt schon für ein paar hundert Betroffene viel Geld zurückholen können.

Jetzt, nach der Verhaftung des Wölbernchefs Schulte, stehen die meisten Fonds vor dem nächsten Problem. Sie sind führungslos. Deshalb hat GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte gemeinsam mit erfahrenen Assetmanagern und Fondsgeschäftsführern ein Sanierungs- und Übernahmekonzept entwickelt, durch das die Fonds bestmöglich weiter geführt werden können. Und in der Zwischenzeit können viele Betroffene nach unserer Einschätzung Schäden und Risiken unter bestimmten Voraussetzungen auf Banken und Prospektverantwortliche abwälzen.

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