< Schultes' Nachrichten aus dem Off. Bei Frankreich 01 sei alles sauber gelaufen... .
23.10.2013 12:59 Alter: 7 Jahr/e

Holland 53. Sanierungskonzept droht zu scheitern. Anleger können alles verlieren.

Die Bank fordert € 5 Mio. Davon sind bis jetzt knapp € 2 Mio. gezeichnet worden. Zudem stehen immer noch 78% der Mietflächen leer. Holland 53 könnte der erste Wölbernfonds sein, der zahlungsunfähig wird.


Hamburg, 20.10.2013. Den meisten Anlegern des Wölbernfonds Holland 53 war bis vor kurzem nicht klar, dass die Fondsimmobilien nicht nur durch Anlegergelder, sondenr auch und vor allem durch Fremdkapital finanziert worden. Wegen der anhaltend schwierigen Lage des Fonds drohte die Kreditgeberin mit der Beendigung des Finanzierungsengagements.

Deshalb wurden die Anleger im Rahmen eines Sanierungskonzepts aufgefordert, € 5 Mio. Liquidität zu bringen. Davon wurden bis jetzt nur € 2 Mio. gezeichnet. Nach Lage der Dinge droht das anierungskonzept zu scheitern.

Zudem stehen immer noch gut drei Viertel der Mietflächen leer. Bis auf Weiteres wird der Fonds nicht mehr verdienen.Und der Verkauf der Fonsobjekte steht auch in den Sternen. Bis jetzt konnte die Geschäftsführung keinen konkreten Interessenten nennen.

Das sieht so aus, meint der GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwalt Matthias Gröpper, als wenn der Fonds nicht mehr gerettet werden kann. Und dann könnten die Anleger auch noch aufgefordert werden, einen erheblichen Teil der Ausschüttungen an den Fonds zurückzuzahlen. In dem Fall werden die Betroffenen praktisch alles verlieren.

Dies vorausgeschickt sollten sich betroffene Anleger mit der Entwicklung eines Exits durch die Geltendmachung von Rückabwicklungsansprüchen befassen und alle in Betracht kommenden Ansprüche von einem auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen. Und das nicht auf die sprichwörtliche lange Bank schieben. Die meisten Ansprüche verjähren spätestens zehn Jahre nach der Zeichnung. Taggenau.